Teilen:

Arbeitskreis Erneuerung der Reha-Einrichtungen Burtscheid-Mitte (Moderator Dr. Klaus-Peter Otto)

Der Arbeitskreis unterstützt das von der Stadt geplante Werkstattverfahren für die Erneuerung des Reha-Einrichtungen und des Kurviertels in Burtscheid. VIALIFE mit dem Schwertbad und der Rosenquelle plant einen Neubau im Klostergarten. Zusammen mit den Einrichtungen der Stftung Marienhospital eröffnet sich die Chance eines Gesundheits-Campus Burtscheid. Mehr zum Werksattverfahren können aus den Unterlagen der Stadt Sie herunterlagen als Beschreibung und als Zeitplan. Der Planungsbereich umfasst den gelben Bereiche in der Karte.

Die Anforderungen werden zur Zeit erarbeitet und voraussichtlich nach der Sommerpause in den Ausschüssen der Stadt und der Bezirksvertertung Mitte vorgestellte und das weitere Verfahren beschlossen. 

Die Stadtteilkonferenz, vertreten durch den Sprecher dieses Arbeitskreises, wurde zusammen mit anderen Einrichtungen aus Burtscheid dazu angehört, Als unserer Beitrag zur den Anforderung wurde eine SWOT - Analyse von Burtscheid erstellt. Diese kann hier heruntergeladen werden. Die Stadtteilkonferenz Burtscheid setzt sich dafür ein, das es öffentlich gemacht wird. Auch für das weitere Verfahren muss die Beteiligung der Burtscheider Bürger*innen und Einrichtungen sichergestellt werden. 

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 24. oder 31.8.2021 statt und hat die Rahmenbedingungen eines Gesundheits-Campus zum Thema. Ob als Zoom-Konferenz oder Präsenz-Veranstaltungen muss noch entschieden werden. Eine Einladung folgt als EMail an die Mitglieder der Stadtteilkonferenz. Wenn Sie noch nicht erfaßt sind, können Sie sich gerne  wenden.


In der Sitzung des Arbeitskreises am 1.6.2021 ging es um den Schwerpunkt Kurpark und die Erneuerungen der Kurparkterrassen. 

Die Bedeutung des Kurparkes verdeutlicht das nebstehende Video (herunterladbar). Hier sind Grenzen aber auch die Chancen für eine Erneuerung der Kurparkterrassen und die Nutzung der heißen Quellen. Für die Zukunft des Rehastandort geht es auch um die Nutzung für Kultur und Sport. 

Von Zentraler Bedeutung sind die Parkterrassen als Gastronomie und als Veranstaltungsort für den Stadtteil. Der Erneuerungsbedarf wurde deutlich gemacht., siehe Kasten.

Das Protokoll mit den Folien des Sitzung des Arbeitskreises am1.6.2021 kann hier heruntergeladen werden.


Die Zoom-Konferenz am 20.4.2021 um 18:30 mit zahlreichen Experten und Bürger*innen hatte den Schwerpunkt der Nutzung der heißen Quelle in Burtscheid mit Wünschen (siehe Kasten auch zum Herunterladen als PDF) an deren öffentlichen Nutzung: 

  • Öffentliche, medizinische und gesundheitsfördernde Nutzung des Thermalwasser in den Reha-Einrichtungen von VIALIFE
  • die zukünftige Nutzung öffentlich zugängiger Bäder beim Neubau
  • öffentliche Zugänflichkeit im Kurpark 
  • Energetische Nutzung der heißen Quellen 

Die Folien und die Zusammenfassung der Diskussion könne Sie hier als PDF herunterladen.


Sitzung des Arbeitskreises am 9.3.2021

Die vollständige Auswertung finden sie als PDF hier.  Die wichtigsten Ergebnisse waren: 

Ist-Stand der Reha-Einrichtungen in Burtscheid 

  • Der klassische Kurbetrieb ist immer mehr zu einer reinen medizinischen Behandlung geworden. Aufgrund der geänderten Methoden insbesondere der kurzen Anschlussheilbehandlungen wird das Thermalwasser nicht mehr benötigt. Der Betrieb des Thermalbeckens im Schwertbad sei sehr aufwendig und teuer.
  • Das Ziel ist die Schaffung eines Gesundheits-Campus („Dein Weg zur Gesundheit“), der alle Anbieter (Schulung, ambulante Betreuung von Fällen aus der Orthopädie-, Neurologie- und Cardio-Thematik und seit kurzem auch Covic-Nachbetreuung) Raum bietet. Neben der stationären Betreuung werden ambulante Betreuung und Gesundheitsprävention angeboten. Die Psychosomatik wird am Standort Bardenberg behandelt. Ziel ist die Investition von einem 2-stelligen Millionen-Betrag in ein neues Rehazentrum mit Rosenquelle, Klostergelände aber auch dem alten Schwertbad incl. der Baugrube an der Benediktinerstraße. Ideal ist ein Standort, hier werden aber noch die Ergebnisse des Werkstattverfahrens abgewartet. 
  • Die Stiftung Marienhospital gab die Rosenquelle an VIALIFE ab und konzentriert sich auf Krankenhaus (zahlreichen Erweiterungen und Neubau) sowie der häuslichen und ambulanten Pflege und die Tagespflege in der Amyastraße. Das Zentrum für Gesundheitsförderung, die Seniorenwohnanlage in der Abteistr. und das Bildungsinstitut für Berufe im Gesundheitswesen (BiBiG) schließen an das für den Neubau geplante Gebiet an. In diesen Einrichtungen besteht Erneuerungsbedarf. 
  • Neben den rein medizinischen Anwendungen sollen auch weitere Angebote den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Dazu bietet u.a. das Haus des Gastes (Kur- und Badegesellschaft der Stadt Aachen) ein breites Spektrum. Eine Vernetzung der einzelnen Anbieter erscheint sinnvoll.

 Kooperatives Werkstattverfahren Reha-Standort Burtscheid: Vortrag von Birgit Schmid, Stadt Aachen, Fachbereich Stadtentwicklung 

Zur weiteren Planung wird die Stadt Aachen eine kooperatives Werkstattverfahren mit 3 externen Planungsteams aus Stadtplaner*innen/Architekten*innen und Landschaftsarchitekten*innen ausloben, in dem das weitere Vorgehen für das Planungsgebiet entwickelt werden soll. Zur Zeit wird die Aufgabenstellung (Rahmenbedingungen, Ziele, Planungsaufgabe) für den Planungswettbewerb erarbeitet und in einer Auslobung zusammengefasst. Als Auftakt des Verfahrens findet eine dreitägige Werkstatt statt, an deren Ende die Ergebnisse erste Ideen in einer Zwischenpräsentation öffentlich präsentiert werden. Danach erfolgt eine vierwöchige Überarbeitungsphase mit abschließender öffentlicher Präsentation und Juryentscheidung, so dass das weitere Verfahren nach den Sommerferien beginnen kann. Ende 2021 soll das Verfahren abgeschlossen sein. Die Organisation und Moderation des Verfahrens wird durch einen externen Verfahrensbetreuer unterstützt. 

Anmerkungen im Arbeitskreis: Im Rahmen der Konferenz wurde der Wunsch einer Bürger*innen-Beteiligung geäußert. Diese Beteiligung (BIG, Stadtteilkonferenz etc.) soll nicht erst am Ende des Verfahrens als Information erfolgen, eine Aufnahme von Vertreter*innen der Burtscheider Akteure in der Jury ist wünschenswert.

Mehr dazu aus der Vorlage für die Ausschüsse des Stadtrates und dem Planungsgebiet sowie dem Zeitplan


Ideen für das Kurgebiet Burtscheid 

  • Neben der Anforderungsanalyse für den Reha-Standort ist derzeit von der Stadt eine Studie zur Offenlegung der Bachläufe in Arbeit. 
  • Die Parkfläche vor Viadukt muss mit geplant werden. Parkraum in Burtscheid für Anwohner, Beschäftigte und Gäste ist knapp. 
  • Generell soll Burtscheid Mitte erneuert und modernisiert werden, gewünscht ist eine Ausdehnung auf die Kapellenstr. mit der Planung eines Parkhauses in der Viehoffstraße und der Neuplanung des Parkdecks Kleverstr. Nach Aussagen der Architektin Frau Schmid wird im Rahmen des anstehenden Verfahrens zunächst bis zum Burtscheider Markt geplant, da der andere Bereich im Geltungsbereich des Innenstadtkonzeptes 2022 liegt. Vorrangig und kurzfristig sollten die schon im Rahmen der Stadtteilbegehungen der Quartiersentwicklung Burtscheid reklamierten Stolperfallen im Kurpark und der Fußgängerzone beseitigt werden. 
  • Renovierung und Erweiterung (Umkleideräume, Lager, Tagungsräume…) in den Parkterrassen sind notwendig. 
  • Die heißen Quellen sollen medizinisch z.B. für die Rheumaliga und als offenes Angebot für Bürger*innen als Schwimmbad genutzt werden. 
  • Aus Umweltschutzgründen soll die thermische Energie der Quellen über die bisherige Nutzung im Schwertbad sowie im Joint Venture mit der STAWAG und Quartier 74 Grad in der Altdorfstr. und dem ehem. Landesbad ausgedehnt werden.
  • Burtscheid soll aber seinen „Charakter“ nicht verlieren. 
  • Es wurde der Wunsch nach mehr bezahlbarem Wohnraum geäußert. Dies könnte im RWTH-Gelände in der Jägerstr. erfolgen,.

Protokolle der vergangenen Sitzungen

: 1.7.2019 um 18:00 Uhr im Haus des Gastes beschäftigte sich mit der Zukunft des Kurwesen: siehe Protokoll und Folien sie Protokoll mit Anhang

27.8.2019 18:00 Uhr im Haus des Gastes mit Schwerpunkt Wünsche der Anwohner*nnen und Beschäftigten  siehe Protokoll

 Für die Zukunft des Kurwesen und der Rehastandorte in Burtscheid wurden die ersten Ergebnisse eines Gutachtens für die Stadt Aachen veröffentlicht: siehe Folien

siehe auch Ergebnisse des Rundentisch Kapellenstr des Arbeitskreises Mobilität 

weitere Probleme von Burtscheid-Mitte

siehe auch Protokoll des 2. Treffens im Rahmen des Stadtteilbegehungsprojekts Quartiersentwicklung Burtscheid am 22.10.2019 Begehung Ferberpark..... mehr

Materialien zur aktuelle Entwicklungen in Burtscheid-Mitte insbe. zur  umfassenden Neugestaltung des Kurviertels mit Erhalt und Neubau des Schwertbades sowie der Rosenquelle und den Kurparkterassen und der Gestaltung der Anbindung Kurbrunnen- und Bachstr.

 Information aus der Aachener Zeitung vom 4.6.2019& Mitte 

Anträge im Stadtrat und der Bezirksvertretung A

Auszug aus dem Ratsinformationssystem ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp Bebauungsplan - Dammstraße / Michaelsbergstraße - zwischen Dammstraße, Kurbrunnenstraße, Mi-chaelsbergstraße und dem Kurgarten

Anlass des Aufstellungsbeschlusses ist einerseits der Bedarf einer Neuausrichtung des Kur- und Bäder-wesens in Burtscheid und andererseits Einzelplanungen der beiden verbliebenen Reha-Einrichtungen in Burtscheid. Isolierte Einzelbetrachtungen der jeweiligen Einrichtungen werden einer zukunftsorientierten Gesamtplanung nicht gerecht. Die Trägergesellschaft der Reha-Einrichtung Rosenquelle hat Ent-wicklungsabsichten geäußert und eine Erweiterungsplanung vorgelegt. g Dank seiner Thermalquellen ist die Geschichte der Stadt Aachen geprägt durch das Kur- und Bäderwesen. Gegenwärtig ist diese Ausrichtung primär im Stadtteil Burtscheid ablesbar. In dem ausgewiesenen Kurgebiet befinden sich nur noch zwei Kurkliniken, das Schwertbad und die Rosenquelle, die sich sowohl als ambulante als auch stationäre Reha-Einrichtungen besonderer Beliebtheit erfreuen. Beide Einrichtungen haben Modernisierungs- und Expansionsbedarf angemeldet. Wegen der weitgehend geschlossenen Bebauung im Kurgebiet Burtscheid und aufgrund der topographischen Verhältnisse durch die be-bauten Bachtäler der Wurm und des Gillesbaches und den begleitenden Höhenrücken, ist die Suche nach einem geeigneten Grundstück stark eingeschränkt. Das Kur- und Bäderwesen ist für die Stadt Aachen von besonderer wirtschaftlicher und imageprägender Bedeutung. Insoweit haben die Belange der Gesundheitsbranche einen hohen Stellenwert und sollen bei der Stadtentwicklung besonders beachtet werden. 

Zur Prüfung der Rahmenbedingungen wird ein Zukunfts- und Handlungskonzept zum Kur- und Bäderwesen in Burtscheid durch ein Expertenbüro erarbeitet. Zusätzlich sind bei einer Planung in diesem Bereich wesentliche Umweltbelange zu berücksichtigen, die Einfluss auf eine Planung haben werden. Die historische Bedeutung des Kurgartens als eine der ältesten Parkanlagen Aachens im ohnehin stark verdichteten Stadtteil Aachens und der Fortbestand der Grünflä-chen sowie der zahlreichen alten Bäume müssen berücksichtigt werden. Mit der Anerkennung als Kur- und Badestadt sind zahlreiche Auflagen verknüpft, die einen Erhalt der kurnützigen Freiflächen beinhal-tet. Der Geltungsbereich liegt fast vollständig im Bereich des Thermalwasserschutzgebietes, was insbe-sondere zulässige Tiefenbegrenzungen bei Baumaßnahmen in den Boden mit sich bringt. Von besonde-rer Bedeutung ist die Kaltluftverbindung von Burtscheid, durch das Burtscheider Viadukt in das Franken-

Planungsausschuss 9.1.2019 Innenstadtkonzepts 2022“ :

Neben dem in der Planung befindlichen  Projekt der Umsetzung des Südausgangs am Hauptbahnhof, der Konzeption der Premiumwege ins Aachener Grün (hier in den Burtscheider Kurgarten) und somit der Schaffung einer besseren Anbindung Burtscheids an die Innenstadt benannt:   Bachoffenlegung, Umgestaltung Fußgängerzone Burtscheider Markt bis Bereich Abteitor,  Umsetzung Parkpflegewerk Burtscheider Kurgarten, Umgestaltung westliche Bachstr.

Ratsantrag vom 03.05.2017  Grünen und Die Linke: Handlungserfordernisse und Ziele im Bereich Burtscheider Viadukt. Mit dem Ziel eines BEBAUUNGSPLAN KURBRUNNEN-/BACHSTR., um die Verbindungsachsen des Fuß- und Radverkehrs in Richtung Frankenberger Viertel zu sichern und Öffnung der Bäche 

Ratsantrages von CDU und SPD vom 09.10.2017  zu einem „Zukunfts- und Handlungskonzept für den Kur-, Bade-, Reha- und Gesundheitsstandort“ in Burtscheid: aktuell Beauftragung eines Gutachten zu „Bedarfs- und Potentialanalyse für den Kur- und Rehastandort Burtscheid“ beauftragt. 

 Vorstellungen der Verwaltung: Eine planerische Qualifizierung und die Ausarbeitung, beispielsweise eines „Mobilitätskonzeptes“ und der Betrachtung von „Verkehrs-, Erholungs- und Freizeitflächen“ , kann erst stattfinden, nachdem die Bedarfe der Kliniken erörtert wurden. Alle Themen müssen bei der Herangehensweise und Beantwortung zur Sinnhaftigkeit, Förderfähigkeit, Zeitpunkt und Umfang einer Rahmenplanung, einer Bachoffenlage oder dem Umbau der Fußgängerzone aufeinander abgestimmt werden und in einer sinnvollen Abfolge gemäß der gesamtstädtischen Prioritäten gebündelt werden. Beauftragung einer Machbarkeitsstudie „Wasser sichtbar machen in Burtscheid“ 

 

Bezirksvertretung Mitte am 12.6.2019 : Von den Fraktionen der CDU und SPD in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte wurden Antrag zum Erhalt Kurparkterrassen gestell

  • Umzug der Grundschule Michaelsbergstr. in die auslaufende Hauptschule Malmedyerstr.

Bezirksvertretung Mitte 7.11.2019: Bebauungsplan Michaelsbergstr. für die veränderte Nutzung der Grundschule Michaelsberg für das Schwertbad unter der Voraussetzung des Umzugs in die auslaufende Hauptschule Malmedyerstr.

  •  Barrierefreie Behindertenparkplätze in der Kapellenstraße vor Hausnummer 33/35

 Antrag der Fraktionen von CDU und SPD in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte vom 13.09.2018 ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp • Parkhaus Kleverstr.

  •  Parkhaus Kleverstr. und Parkplatzsituation