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Arbeitskreis Erneuerung der Reha-Einrichtungen Burtscheid-Mitte (Moderator Dr. Klaus-Peter Otto)

Der Arbeitskreis unterstützt das von der Stadt geplante Werkstattverfahren für die Erneuerung des Reha-Einrichtungen und des Kurviertels in Burtscheid. VIALIFE mit dem Schwertbad und der Rosenquelle plant einen Neubau im Klostergarten. Zusammen mit den Einrichtungen der Stiftung Marienhospital eröffnet sich die Chance eines Gesundheits-Campus Burtscheid. Mehr zum Werksattverfahren können aus den Unterlagen der Stadt Sie herunterlagen als Beschreibung und als Zeitplan. Der Planungsbereich umfasst den gelben Bereiche in der ersten Karte. 


Zoom-Konferenz: Gesundheitscampus Burtscheid 31.8.20201 um 18:30 Uhr 

In dieser Konferenz ging es um den Kern der Erneuerung: der Entstehung eines Gesundheitscampus mit den Investitionen in die Reha-Fachkliniken in Burtscheid und der Zusammenarbeit mit dem Marienhospital. Das Ziel ist die Vernetzung der Anbieter von stationärer und ambulanter Betreuung und Gesundheitsprävention sowie Ärzt*innen und Psycholog*innen, Apotheken und Sanitätshäusern, privaten Physio- und Ergotherapeutische Praxen, Fitnesscentern, Seniorenheimen, Pflegediensten sowie Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen im Stadtteil. Einen Überblick zum Kernbereich zeigt die 2. Karte aus dem Protokoll des Arbeitskreises vom 31.8.2021

Die Vorstellungen des Investors zur Zukunft des Reha-Standortes des präsentierte der Geschäftsführers der VIALIFE Gesellschaften Wolfgang K. Hoever während der Konferenz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Erhalt des Kurbad-Status von Bad Aachen und damit auch des Kurgebietes von Burtscheid

Die Folien und darin eingearbeiteten Ergebnisse können hier als PDF heruntergeladen werden.


Mitarbeit im Rahmen des Werkstattverfahrens und des Anforderungsgutachten

Die Stadtteilkonferenz, vertreten durch den Sprecher dieses Arbeitskreises, wurde zusammen mit anderen Einrichtungen aus Burtscheid im Rahmen der Erstellung eines externen Anforderungsgutachten für die Planung  angehört, Als unserer Beitrag zur den Anforderung wurde eine SWOT - Analyse von Burtscheid erstellt. Diese kann hier heruntergeladen werden. 

Das Anforderungsgutachten als PDF  kann hier heruntergeladen werden.


Am 30. Juni 2021 fand ein digitaler Bürger*innen-Dialog statt, in der die Stadtverwaltung die gesamte Stadtgesellschaft über das weitere Verfahren und die Zielsetzungen für den Kurstandort informierte und mit interessierten Bürger*innen darüber in den Dialog trat. Präsentiert wurden die Anforderungen, die von einer externen Beratergesellschaft unter Einbeziehung der lokalen Experten erarbeitet wurden. Die Folien und auch die Dokumentation der YOUTUBE Konferenz sowie das Ergebnis einer Umfrage und Bemerkungen von Bürger*innen sind auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.


Sitzung des Arbeitskreises am 1.6.2021: Schwerpunkt Kurpark und die Erneuerungen der Kurparkterrassen. 

Die Bedeutung des Kurparkes verdeutlicht das nebenstehende Video (herunterladbar)

Von Zentraler Bedeutung sind die Parkterrassen als Gastronomie und als Veranstaltungsort für den Stadtteil. Der Erneuerungsbedarf wurde deutlich gemacht. siehe Kasten.

Das Protokoll mit den Folien des Sitzung des Arbeitskreises am1.6.2021 kann hier heruntergeladen werden.


Sitzung des Arbeitskreiuses am 20.4.2021: Schwerpunkt der Nutzung der heißen Quelle in Burtscheid (siehe Kasten):

  • Öffentliche, medizinische und gesundheitsfördernde Nutzung des Thermalwasser in den Reha-Einrichtungen von VIALIFE
  • die zukünftige Nutzung öffentlich zugängiger Bäder beim Neubau
  • öffentliche Sichtbarkeit Zugänglichkeit im Kurpark 
  • Energetische Nutzung der heißen Quellen 

Die Folien und die Zusammenfassung der Diskussion könne Sie hier als PDF herunterladen.


Sitzung des Arbeitskreises am 9.3.2021: Schwerpunkt Stand der Reha-Einrichtungen 

Die vollständige Auswertung finden sie als PDF hier.  

Ist-Stand der Reha-Einrichtungen in Burtscheid

  • Der klassische Kurbetrieb ist immer mehr zu einer reinen medizinischen Behandlung geworden. Aufgrund der geänderten Methoden insbesondere der kurzen Anschlussheilbehandlungen wird das Thermalwasser nicht mehr benötigt. Der Betrieb des Thermalbeckens im Schwertbad sei sehr aufwendig und teuer.
  • Das Ziel ist die Schaffung eines Gesundheits-Campus („Dein Weg zur Gesundheit“), der alle Anbieter (Schulung, ambulante Betreuung von Fällen aus der Orthopädie-, Neurologie- und Cardio-Thematik und seit kurzem auch Covic-Nachbetreuung) Raum bietet. Neben der stationären Betreuung werden ambulante Betreuung und Gesundheitsprävention angeboten. Die Psychosomatik wird am Standort Bardenberg behandelt. Ziel ist die Investition von einem 2-stelligen Millionen-Betrag in ein neues Rehazentrum mit Rosenquelle, Klostergelände aber auch dem alten Schwertbad incl. der Baugrube an der Benediktinerstraße. Ideal ist ein Standort, hier werden aber noch die Ergebnisse des Werkstattverfahrens abgewartet. 
  • Die Stiftung Marienhospital gab die Rosenquelle an VIALIFE ab und konzentriert sich auf Krankenhaus (zahlreichen Erweiterungen und Neubau) sowie der häuslichen und ambulanten Pflege und die Tagespflege in der Amyastraße. Das Zentrum für Gesundheitsförderung, die Seniorenwohnanlage in der Abteistr. und das Bildungsinstitut für Berufe im Gesundheitswesen (BiBiG) schließen an das für den Neubau geplante Gebiet an. In diesen Einrichtungen besteht Erneuerungsbedarf. 
  • Neben den rein medizinischen Anwendungen sollen auch weitere Angebote den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Dazu bietet u.a. das Haus des Gastes (Kur- und Badegesellschaft der Stadt Aachen) ein breites Spektrum. Eine Vernetzung der einzelnen Anbieter erscheint sinnvoll.

 Kooperatives Werkstattverfahren Reha-Standort Burtscheid: Vortrag von Birgit Schmid, Stadt Aachen, Fachbereich Stadtentwicklung 

Zur weiteren Planung wird die Stadt Aachen eine kooperatives Werkstattverfahren mit 3 externen Planungsteams aus Stadtplaner*innen/Architekten*innen und Landschaftsarchitekten*innen ausloben, in dem das weitere Vorgehen für das Planungsgebiet entwickelt werden soll. Zur Zeit wird die Aufgabenstellung (Rahmenbedingungen, Ziele, Planungsaufgabe) für den Planungswettbewerb erarbeitet und in einer Auslobung zusammengefasst. Als Auftakt des Verfahrens findet eine dreitägige Werkstatt statt, an deren Ende die Ergebnisse erste Ideen in einer Zwischenpräsentation öffentlich präsentiert werden. Danach erfolgt eine vierwöchige Überarbeitungsphase mit abschließender öffentlicher Präsentation und Juryentscheidung, so dass das weitere Verfahren nach den Sommerferien beginnen kann. Ende 2021 soll das Verfahren abgeschlossen sein. Die Organisation und Moderation des Verfahrens wird durch einen externen Verfahrensbetreuer unterstützt. 

Anmerkungen im Arbeitskreis: Im Rahmen der Konferenz wurde der Wunsch einer Bürger*innen-Beteiligung geäußert. Diese Beteiligung (BIG, Stadtteilkonferenz etc.) soll nicht erst am Ende des Verfahrens als Information erfolgen, eine Aufnahme von Vertreter*innen der Burtscheider Akteure in der Jury ist wünschenswert.

Mehr dazu aus der Vorlage für die Ausschüsse des Stadtrates und dem Planungsgebiet sowie dem Zeitplan

Ideen für das Kurgebiet Burtscheid 

  • Neben der Anforderungsanalyse für den Reha-Standort ist derzeit von der Stadt eine Studie zur Offenlegung der Bachläufe in Arbeit. 
  • Die Parkfläche vor Viadukt muss mit geplant werden. Parkraum in Burtscheid für Anwohner, Beschäftigte und Gäste ist knapp. 
  • Generell soll Burtscheid Mitte erneuert und modernisiert werden, gewünscht ist eine Ausdehnung auf die Kapellenstr. mit der Planung eines Parkhauses in der Viehoffstraße und der Neuplanung des Parkdecks Kleverstr. Nach Aussagen der Architektin Frau Schmid wird im Rahmen des anstehenden Verfahrens zunächst bis zum Burtscheider Markt geplant, da der andere Bereich im Geltungsbereich des Innenstadtkonzeptes 2022 liegt. Vorrangig und kurzfristig sollten die schon im Rahmen der Stadtteilbegehungen der Quartiersentwicklung Burtscheid reklamierten Stolperfallen im Kurpark und der Fußgängerzone beseitigt werden. 
  • Renovierung und Erweiterung (Umkleideräume, Lager, Tagungsräume…) in den Parkterrassen sind notwendig. 
  • Die heißen Quellen sollen medizinisch z.B. für die Rheumaliga und als offenes Angebot für Bürger*innen als Schwimmbad genutzt werden. 
  • Aus Umweltschutzgründen soll die thermische Energie der Quellen über die bisherige Nutzung im Schwertbad sowie im Joint Venture mit der STAWAG und Quartier 74 Grad in der Altdorfstr. und dem ehem. Landesbad ausgedehnt werden.
  • Burtscheid soll aber seinen „Charakter“ nicht verlieren. 
  • Es wurde der Wunsch nach mehr bezahlbarem Wohnraum geäußert. Dies könnte im RWTH-Gelände in der Jägerstr. erfolgen,.

Die Protokolle der vorangegangenen Sitzungen des Arbeitskreises und des sonstigen Bedarfs an Erneuerungen in Burtscheid finden sie hier