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Arbeitskreis Erneuerung der Reha-Einrichtungen Burtscheid-Mitte (Moderator Dr. Klaus-Peter Otto)

Hier die Übersicht zum Planungsbereich Burtscheid

Der Arbeitskreis unterstützt die Intiative der Stadt für die Erneuerung des Reha-Einrichtungen und des Kurviertels in Burtscheid. VIALIFE mit dem Schwertbad und der Rosenquelle plant einen Neubau im Klostergarten. Zusammen mit den Einrichtungen der Stiftung Marienhospital eröffnet sich die Chance eines Gesundheits-Campus Burtscheid. Die Planung der Reha-Einrichtung ist nur Teil der Erneuerung sondern beginnt bei der Fußgängerzone und der Baugrube des Schwertbades über den Kurgarten und den Entré zu Burtscheid über die Dammstraße und dem darüberliegenden Gelände in der Jägerstraße.

Auf dieser Internetseite finden Sie die verschiedenen Planungschritte, die Bürgerbeteiligung und die Diskussion im Arbeitskreis seit Anfang 2020:

  • Politische Entscheidung und Perspektiven Mai 2022
  • Ausstellung studentischer Arbeiten zum Kloster
  • Bürgerbeteiligung Werkstattverfahren mit dem Siegerkonzept 
  • Anforderungsanalyse 2021
  • Vision 2021

Eine schriftliche Zusammenfassung der Unterlagen können in einem Ordner beim Haus des Gastes und in den Parkterassen eingesehen werden.

Treffen des Arbeitskreises zu den Themen

  • Gesundheitscampus
  • Kurpark
  • Heiße Quellen
  • Bestandsaufnahme

Entscheidung zur Planung in den Gremien der Stadt

Nach Abschluss des Werksattverfahrens (siehe weiter unten) fand nun die Beratung der Gremien der Stadt zum Ergebnis des kooperativen Werkstattverfahrens und eines Grundsatzbeschluss zur Erarbeitung eines Perspektivplans:  

04.05.2022 Bezirksvertretung Aachen-Mitte:17:00 Uhr Kurparterrassen Burtscheid

In der Bürgerfragestunde stellten Bürger*innen kritische Fragen zum geplanten Bau im Klostergelände und der Spreches des Arbeitskreise (Herr O) eine Frage zu räumlichen und inhaltlichen Planung des Gesundheitscampus. Der Auszug aus dem Protokoll kann hier heruntergeladen werden. Die vollständige Frage des Sprechers des Arbeitskreises  kann  hier heruntergeladen werden.

Nach einer sehr kurzen Diskussion wurde der Vorschlag der Verwaltung mit einem positiven Votum an den Planungsausschuss weitergeleitet 

Am  05.05.2022 bestätigte der Planungsausschuss das weitere Verfahren

Auszüge aus den Vorlagen zur der Ausschüsse im Ratsinformationssystem der Stadt Aachen: ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp 

 Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und empfiehlt dem Planungsausschuss, die Verwaltung mit den beschriebenen nächsten Schritten, insbesondere mit der Erarbeitung eines Perspektivplans für den Kurstandort Burtscheid auf Grundlage des Entwurfs von Octagon Architekturkollektiv / QUERFELD EINS Landschaft | Städtebau | Architektur, zu beauftragen. Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit den beschriebenen nächsten Schritten, insbesondere mit der Erarbeitung eines Perspektivplans für den Kurstandort Burtscheid auf Grundlage des Entwurfs von Octagon Architekturkollektiv / QUERFELD EINS Landschaft | Städtebau | Archite 

Am 23. Februar 2022 hat die AWO Quartiersentwicklung sowie die Stadtteilkonferenz Burtscheid in Kooperation mit der Verwaltung einen Burtscheider Austausch zur Entwicklung des Kur- und Rehastandortes durchgeführt. Das Protokoll ist auf der städtischen Projektwebsite (www.aachen.de/kurstandort unter Dokumente) verlinkt. 

Nächste Schritte 

Der Planungsprozess für den Kurstandort soll weiter fortgeführt werden. Auf Grundlage des Gewinnerentwurfs soll ab Sommer 2022 ein Perspektivplan unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet werden. Der Perspektivplan soll die Leitplanken und Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung des Kurstandortes festgelegen, Fokusräume definieren und damit einhergehend den weiteren Planungs- und potenziellen Realisierungsprozess aufzeigen. Die von der Jury formulierten Überarbeitungsbedarfe sind hierbei zu berücksichtigen. Parallel werden die Gespräche mit den Grundstückseigentümer*innen der Potentialflächen seitens der Verwaltung weitergeführt, insbesondere auch im Hinblick auf die Entwicklung der neuen Rehaklinik. Ebenso soll die mit der Planungswerkstatt begonnene gezielte und transparente Einbindung und Beteiligung der Akteur*innen und Bürger*innen mit dialogorientierten Formaten fortgesetzt werden. 

In Vorbereitung des Prozesses zur Erarbeitung eines „Perspektivplans Kurstandort Burtscheid“ erstellt die Verwaltung zunächst eine Leistungsbeschreibung für die Beauftragung externer Unterstützung des Prozesses. Diese Leistungsbeschreibung wird die planerischen, verfahrenstechnischen und die die Öffentlichkeitsbeteiligung betreffenden Anforderungen beinhalten. Die Vergabe der Planungsleistungen wird voraussichtlich Mitte 2022 erfolgen können. Voraussichtlich gegen Ende 2022 können somit im Rahmen des Perspektivplans weitere öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Der auf diesem Wege erarbeitete Perspektivplan soll der Politik zum Beschluss vorgelegt werden und ist damit Grundlage für einzelne konkrete Maßnahmen. Er soll sowohl inhaltliche Aussagen zu Einzelbausteinen machen als auch die Prozesse, die zu erfolgen haben, beschreiben. Zu letzterem gehören bspw. Aspekte wie notwendige Gutachten bzw. Planungsschritte, Zeitschienen bzw. zeitliche Abfolgen, Beteiligungs- bzw. Partizipationsformate. 

Der Perspektivplan soll somit nicht nur inhaltliche Leitlinien enthalten, sondern auch einen Leitfaden, wie das Ziel erreicht werden kann. 

Das Thema Mobilität und Verkehr spielte in der Empfehlung der Jury ebenso wie in den Rückmeldungen der Bürger*innen und Akteur*innen eine wichtige Rolle, und wird in dem bevorstehenden Planungsprozess weiter ausdifferenziert werden. Hierzu zeichnen sich unterschiedliche Handlungsstränge ab, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten bearbeitet werden können. In Zusammenhang mit der Entwicklung des Perspektivplans könnten die Themen Erreichbarkeit/ Verkehrsabwicklung im westlichen Planbereich bzw. westlich des Planbereichs (zwischen Heißbergstraße und Krugenofen), die Radverkehrsführung zwischen Kapellenstraße und Kurbrunnenstraße nach Vorliegen des Gutachtens zum Radhauptnetz und die Weiterentwicklung der Dammstraße im Sinne des Siegerentwurfs Themen sein, die weiter beleuchtet werden sollten. Bezüglich der Sorge zur Verkehrsbelastung und -zunahme aus den vorgesehenen Hochbauvorhaben – insbesondere der Rehaklinik – werden in der Weiterführung in den jeweiligen Bebauungsplanverfahren entsprechende Gutachten durch die Vorhabenträger angefertigt. Zu den Fragen aus dem Livechat der digitalen Veranstaltung wird zurzeit eine thematisch gebündelte Fragen-und-Antworten-Liste (FAQ) seitens der Verwaltung erstellt. 

Eine Veröffentlichung auf der städtischen Projektwebsite (www.aachen.de/kurstandort) ist im April geplant.

Studentische Projektarbeiten zu Kloster Michaelsbergstraße

Im Rahmen eines Masterstudienprjektes der FH Aachen untersuchten Studenten der Architektur das Kloster und den Klostergarten. Das war nicht Teil des städitischen Planungsprozesses, gibt aber einen guten und kreativen Einblick in die Möglichkeiten der Nutzung.

Bürgerdialog mit der AWO Quartiersentwicklung Burtscheid

Am 23. Februar 2022 hat die AWO Quartiersentwicklung sowie die Stadtteilkonferenz Burtscheid in Kooperation mit der Verwaltung einen Burtscheider Austausch zur Entwicklung des Kur- und Rehastandortes durchgeführt. Das Protokoll kann hier heruntergeladen werden. 

Das Protokoll ist auch auf der städtischen Projektwebsite (www.aachen.de/kurstandort unter Dokumente) verlinkt.


Werkstattverfahren

Am Donnerstag, den 3. Februar 2022 tagte die Jury.

hier die Übersicht des Siegerteam© Octagon Architekturkollektiv / QUERFELDEINS Landschaft | Städtebau | Architektur s 

Weitere Infos zum Kurstandort Burtscheid (u. a. Anforderungsguitachten, Auslobung, Details zu den Präsentationen etc. ) finden Sie auch im Internet auf der Homepage der Stadt Aachen: www.aachen.de/kurstandort 

Der Mitschnitt der öffentlichen Digitalen Abschlusspräsentation vom Mittwoch, 2. Februar 2022 16:30 bzw. 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr  kann nachträglich im  YouTube-Kanal Stadt Aachen abgerufen werden: Link: www.youtube.com/stadtaachen 

 Zur Einführung und Einstimmung auf die Abschlusspräsentation zeigte die Stadtverwaltung bereits ab 16.30 Uhr den Film „Kurstandort Burtscheid | Einblicke in das Kooperative Werkstattverfahren“. Erkann hier abgerufen werden mit dem Link:https://www.youtube.com/watch?v=zzdhsqucuKs   

Eine Pressemittteilung der Stadt gibt Einblick in den Prozess des Werksattverfahrens.


Mitarbeit de3r Stadtteilkonferenz  im Rahmen des Werkstattverfahrens und des Anforderungsgutachten

Zum Einstieg am 21.11.2021 in den Kurparkterrassen wurde das Werkstattverfahren und der Ablauf des dreitägigen Workshops durch Abt. Stadtplanung der Stadt Aachen vorgestellt. Im Rahmen der Eröffnung wurde vom Sprecher des Arbeitskreises ( die Rede kann hier heruntergeladen werden) erste Leitplanken aus der Arbeit des Arbeitskreises aufgezeigt:

  • Wir Burtscheider brauchen zukunftsfähige, innovative Reha-Einrichtungen zum Erhalt unseres Kurortes. Ein neues größeres „Haus des Gastes“ als Quartiersbüro könnte helfen. 
  • Arbeitsplätze durch die Erneuerung der Reha-Einrichtungen und bezahlbarer Wohnraum in Burtscheid dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen beides.       
  • Wir brauchen neue Wege auf den Gesundheitscampus Klostergelände mit der Öffnung zum Kurpark, zum Marienhospital, zur Friedrich-Ebert-Allee und zur Fußgängerzone, bis zum noch bestehenden Schwertbad und der dort noch immer klaffenden hässlichen Baugrube. Dort muss zusammen mit dem Gelände des ehemaligen Landesbad Neues , Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen.  
  • Der Gesundheitscampus ist eine inhaltliche Vision: ein abgestimmtes ambulantes und stationäres Gesundheitsangebot verbunden mit pflegerischer und sozialer Bildung vor Ort. Deshalb, wir begrüßen den breiten Ansatz, nicht nur Räume zu planen, sondern die sozialen Lebensbedingungen zu erneuern.

 

Die Stadtteilkonferenz, vertreten durch den Sprecher dieses Arbeitskreises, wurde zusammen mit anderen Einrichtungen aus Burtscheid im Rahmen der Erstellung eines externen Anforderungsgutachten für die Planung  angehört, Als unserer Beitrag zur den Anforderung wurde eine SWOT - Analyse von Burtscheid erstellt. Diese kann hier heruntergeladen werden. 

Das Anforderungsgutachten als PDF  kann hier heruntergeladen werden.

Hintergrund der Erneuerung des Reha-Standorts Burtscheid

Eine Vision ist mit der neuen Reha-Klinik einen Gesundheitscampus Burtscheid zu entwickeln. Dazu gehören das Marienhospital und andere Gesundheitsanbieter. Möglich wäre auch eine Verknüpfung mit den Bildungseinrichtungen.

Das vollständige  Bild zum Gesundheitscampus kann  hier heruntergeladen werden.

Anlass 

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Kurwesen und die geplanten Maßnahmen aus dem Innenstadtkonzept 2022 erfordern eine ganzheitliche Betrachtung des Kurstandortes Burtscheid. Der Betreiber der Kurkliniken „Schwertbad“ und „Rosenquelle“ in Aachen-Burtscheid und des „Klinik-Campus Bardenberg“ in Würselen beabsichtigt eine Klinik-Zusammenführung an künftig zwei Standorten. Das Kur- und Rehaangebot soll dabei gesundheitsfachlich neu profiliert werden. Ein neu konzipiertes Klinik-Modell wird zahlreiche medizinische Fachdisziplinen in einer Weise versammeln, dass Patient*innen und Kurgästen in Zukunft in besonderem Maße individuell zugeschnittene Therapien angeboten werden können. Zugleich erfolgt eine erhebliche Expansion der Betten- und Patient*innenkapazität. Die bisherigen Klinikstandorte in Burtscheid sollen mittelfristig aufgegeben werden, da die Gebäude nicht mehr den heutigen Anforderungen eines modernen Klinikbetriebes entsprechen und weder der Größe, noch der Grundrisstypologie und Bausubstanz nach geeignet für einen erneuernden Umbau mit diesem Nutzungsschwerpunkt sind.

 Es soll eine neue Kurklinik mit ca. 500 Betten auf den Flächen des Klosters der "Schwestern vom armen Kinde Jesus“ und der derzeitigen städtischen katholischen Grundschule an der Michaelsbergstraße entstehen. (siehe Plan) Die dortigen jeweils denkmalgeschützten Gebäude bleiben erhalten und werden in die Neuordnung des Areals integriert. Die angrenzende Fläche „Marienhospital“ ist im Sinne einer Gesamtblockentwicklung und im Hinblick auf Synergieeffekte mit dem Marienhospital in die Betrachtungen mit einzubeziehen. Wichtig ist es, einen qualitativ hochwertigen Bezug des Klinikneubaus zum öffentlichen Raum herzustellen und insbesondere aufgrund der zukünftigen Verlagerung der Klinikstandorte eine gute Anbindung an die vorhandenen kurörtlichen Strukturen (Kurverwaltung, Kurpark-Terrassen etc.) zu schaffen. Die Freiflächen sollen mit hoher Aufenthaltsqualität, dem historischen Ort angemessen, entwickelt werden. 

Reallabor“ Reha der Zukunft auf dem Klostercampus Burtscheid 

Die Vision für Burtscheid besteht darin, ein zukunftsfähiges Cluster aus Forschung, Entwicklung, Dienstleistung und Handwerk in der Gesundheitswirtschaft aufzubauen sowie eine möglichst weitreichende Vernetzung der Angebote untereinander zu erreichen. Ziel des visionären Projekts mit Leuchtturmcharakter stellt dabei die patientenorientierte, effiziente und nachhaltige Versorgung und Betreuung in der Rehabilitation dar. Hierzu müssen Technologien und Investitionen in unterschiedlichen Bereichen am Standort erforscht, entwickelt, validiert und kommerzialisiert werden. Dabei soll es sich um „regelleistungstaugliche“ Innovationen und Methoden handeln, die in die Regelversorgung überführt werden. Das Konsortium besteht aktuell aus dem Investor des Klinikneubaus sowie dem Institut für Textiltechnik an der RWTH Aachen University und wird stetig um weitere Partner aus Forschung, Gesundheitsversorgung und -wirtschaft erweitert.

Ergebnisse der Treffen des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis der Stadtteilkonferenz hat sich in mehren Sitzungen mit der Zukunft unseres Reha-Stadortes und der Erneuerung von Burtscheid auseinandergesetzt. Ein Teil der Ergebnisse finden Sie in den Bildern am Rand, mehr jedoch auf in den Berichten aus den Sitzungen.

Zoom-Konferenz: Gesundheitscampus Burtscheid 31.8.20201 um 18:30 Uhr 

In dieser Konferenz ging es um den Kern der Erneuerung: der Entstehung eines Gesundheitscampus mit den Investitionen in die Reha-Fachkliniken in Burtscheid und der Zusammenarbeit mit dem Marienhospital. Das Ziel ist die Vernetzung der Anbieter von stationärer und ambulanter Betreuung und Gesundheitsprävention sowie Ärzt*innen und Psycholog*innen, Apotheken und Sanitätshäusern, privaten Physio- und Ergotherapeutische Praxen, Fitnesscentern, Seniorenheimen, Pflegediensten sowie Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen im Stadtteil. Einen Überblick zum Kernbereich zeigt die 2. Karte aus dem Protokoll des Arbeitskreises vom 31.8.2021.

Die Vorstellungen des Investors zur Zukunft des Reha-Standortes des präsentierte der Geschäftsführers der VIALIFE Gesellschaften Wolfgang K. Hoever während der Konferenz.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Erhalt des Kurbad-Status von Bad Aachen und damit auch des Kurgebietes von Burtscheid

Die Folien und darin eingearbeiteten Ergebnisse können hier als PDF heruntergeladen werden.



Sitzung des Arbeitskreises am 1.6.2021: Schwerpunkt Kurpark und die Erneuerungen der Kurparkterrassen. 

Die Bedeutung des Kurparkes verdeutlicht das nebenstehende Video (herunterladbar)

Von Zentraler Bedeutung sind die Parkterrassen als Gastronomie und als Veranstaltungsort für den Stadtteil. Der Erneuerungsbedarf wurde deutlich gemacht. siehe Kasten.

Das Protokoll mit den Folien des Sitzung des Arbeitskreises am1.6.2021 kann hier heruntergeladen werden.


Sitzung des Arbeitskreises am 20.4.2021: Schwerpunkt der Nutzung der heißen Quelle in Burtscheid (siehe Kasten):

  • Öffentliche, medizinische und gesundheitsfördernde Nutzung des Thermalwasser in den Reha-Einrichtungen von VIALIFE
  • die zukünftige Nutzung öffentlich zugängiger Bäder beim Neubau
  • öffentliche Sichtbarkeit Zugänglichkeit im Kurpark 
  • Energetische Nutzung der heißen Quellen 

Die Folien und die Zusammenfassung der Diskussion könne Sie hier als PDF herunterladen.


Sitzung des Arbeitskreises am 9.3.2021: Schwerpunkt Stand der Reha-Einrichtungen 

Die vollständige Auswertung finden sie als PDF hier.  

Ist-Stand der Reha-Einrichtungen in Burtscheid

  • Der klassische Kurbetrieb ist immer mehr zu einer reinen medizinischen Behandlung geworden. Aufgrund der geänderten Methoden insbesondere der kurzen Anschlussheilbehandlungen wird das Thermalwasser nicht mehr benötigt. Der Betrieb des Thermalbeckens im Schwertbad sei sehr aufwendig und teuer.
  • Das Ziel ist die Schaffung eines Gesundheits-Campus („Dein Weg zur Gesundheit“), der alle Anbieter (Schulung, ambulante Betreuung von Fällen aus der Orthopädie-, Neurologie- und Cardio-Thematik und seit kurzem auch Covic-Nachbetreuung) Raum bietet. Neben der stationären Betreuung werden ambulante Betreuung und Gesundheitsprävention angeboten. Die Psychosomatik wird am Standort Bardenberg behandelt. Ziel ist die Investition von einem 2-stelligen Millionen-Betrag in ein neues Rehazentrum mit Rosenquelle, Klostergelände aber auch dem alten Schwertbad incl. der Baugrube an der Benediktinerstraße. Ideal ist ein Standort, hier werden aber noch die Ergebnisse des Werkstattverfahrens abgewartet. 
  • Die Stiftung Marienhospital gab die Rosenquelle an VIALIFE ab und konzentriert sich auf Krankenhaus (zahlreichen Erweiterungen und Neubau) sowie der häuslichen und ambulanten Pflege und die Tagespflege in der Amyastraße. Das Zentrum für Gesundheitsförderung, die Seniorenwohnanlage in der Abteistr. und das Bildungsinstitut für Berufe im Gesundheitswesen (BiBiG) schließen an das für den Neubau geplante Gebiet an. In diesen Einrichtungen besteht Erneuerungsbedarf. 
  • Neben den rein medizinischen Anwendungen sollen auch weitere Angebote den Patienten zur Verfügung gestellt werden. Dazu bietet u.a. das Haus des Gastes (Kur- und Badegesellschaft der Stadt Aachen) ein breites Spektrum. Eine Vernetzung der einzelnen Anbieter erscheint sinnvoll.

Ideen für das Kurgebiet Burtscheid 

  • Neben der Anforderungsanalyse für den Reha-Standort ist derzeit von der Stadt eine Studie zur Offenlegung der Bachläufe in Arbeit. 
  • Die Parkfläche vor Viadukt muss mit geplant werden. Parkraum in Burtscheid für Anwohner, Beschäftigte und Gäste ist knapp. 
  • Generell soll Burtscheid Mitte erneuert und modernisiert werden, gewünscht ist eine Ausdehnung auf die Kapellenstr. mit der Planung eines Parkhauses in der Viehoffstraße und der Neuplanung des Parkdecks Kleverstr. Nach Aussagen der Architektin Frau Schmid wird im Rahmen des anstehenden Verfahrens zunächst bis zum Burtscheider Markt geplant, da der andere Bereich im Geltungsbereich des Innenstadtkonzeptes 2022 liegt. Vorrangig und kurzfristig sollten die schon im Rahmen der Stadtteilbegehungen der Quartiersentwicklung Burtscheid reklamierten Stolperfallen im Kurpark und der Fußgängerzone beseitigt werden. 
  • Renovierung und Erweiterung (Umkleideräume, Lager, Tagungsräume…) in den Parkterrassen sind notwendig. 
  • Die heißen Quellen sollen medizinisch z.B. für die Rheumaliga und als offenes Angebot für Bürger*innen als Schwimmbad genutzt werden. 
  • Aus Umweltschutzgründen soll die thermische Energie der Quellen über die bisherige Nutzung im Schwertbad sowie im Joint Venture mit der STAWAG und Quartier 74 Grad in der Altdorfstr. und dem ehem. Landesbad ausgedehnt werden.
  • Burtscheid soll aber seinen „Charakter“ nicht verlieren. 
  • Es wurde der Wunsch nach mehr bezahlbarem Wohnraum geäußert. Dies könnte im RWTH-Gelände in der Jägerstr. erfolgen.

Die Protokolle der vorangegangenen Sitzungen des Arbeitskreises und des sonstigen Bedarfs an Erneuerungen in Burtscheid finden sie hier